Für Hamburg-Bramfeld

Hamburg-Bramfeld

Basisdaten:

Bezirk: Wandsbek
Fläche: 10,1 km²
Einwohner: 50.303 (2006)
Handwerksbetriebe: 448 (2007)
Niedergelassene Ärzte: 67 (2007)
Apotheken: 11 (2007)

Quelle: Statistikamt Nord

Als im 19. Jahrhundert Hamburg von preußischem Gebiet eingeschlossen wurde, entstand durch die dicht um die freie Stadt Hamburg liegenden preußischen Städte Altona, Wandsbek und Harburg eine starke Konkurrenz um die Vorherrschaft im Unterelbegebiet. Das kleine Bramfeld lag mitten dazwischen und gehörte seit 1867 zum preußischen Schleswig-Holstein, dem Kreis Stormarn zugeschlagen. 1937 kam Bramfeld dann im Zuge des Groß-Hamburg-Gesetzes zu Hamburg.

Bramfeld liegt im Nordosten Hamburgs beiderseits der B 434, die in diesem Abschnitt Bramfelder Chaussee heißt, und ist mit über 50.000 Einwohnern einer der bevölkerungsstärksten Stadtteile der Hansestadt.

Das ganze Gebiet ist ein wenig markanter Ballungsraum von Wohn- und Gewerbeansiedlungen, etwas, was man heute mit dem Begriff Zwischenstadt umschreibt. Dabei handelt es sich um dörfliches Gelände, das von einer wachsenden Stadt eingeschlossen wurde und aktuell sowohl städtische wie dörfliche Elemente aufweist.

Bedeutene Unternehmen sind u. a. der seit 1959 ansässige Otto-Versand, der bald zum größten Arbeitgeber im Stadtteil wurde. Auch Vattenfall Europe (ehemals HEW) unterhält in Bramfeld einen großen Betriebshof und ein Ausbildungszentrum. Außerdem betreibt die Max Schmeling GmbH an der Wandsbeker Straße eine Coca-Cola-Abfüll- und Vertriebsanlage für Norddeutschland.




Quellen für Text und Bild: wikipedia

Impressum

Impressum schließen